Nicht für jeden geeignet: Der VerhütungsschwammWirkungsweiseDer

Nicht für jeden geeignet: Der VerhütungsschwammWirkungsweiseDer

Nicht für jeden geeignet: Der Verhütungsschwamm

Wirkungsweise

Der aus Polyurethanschaum bestehende Verhütungsschwamm ist mit einer spermienabtötenden Substanz durchtränkt.

Anwendung

Der Schwamm wird wie ein Tampon in die Scheide eingeführt, wo er bis zu 24 Stunden verbleiben kann. Je nach Modell kann er schon bis zu zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt werden.

Sicherheit

Pearl-Index beträgt 5-10.

Vorteile

Die Handhabung des Schwamms ist unkompliziert wie die eines Tampons.

Nachteile

Der Schwamm kann erst 6 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr entfernt werden sollte aber spätestens 12 Stunden nach Einbringen wieder entfernt werden. Darüber hinaus kann er nicht während der Regelblutung verwendet werden und auch in der Zeit nach einer Geburt oder einer Fehlgeburt sollte auf andere Methoden der Verhütung ausgewichen werden. Ein Schwamm kann nur einmal verwendet werden.

Risiken

Überempfindlichkeit der Schleimhaut gegen die spermienabtötende Substanz kann zu allergischen Reaktionen und unangenehmen und mitunter schmerzhaften Brennen der Schleimhäute im Genitalbereich bei beiden Partnern führen.

Kontraindikationen

Bekannte Überempfindlichkeit oder eine Allergie gegen die spermienabtötende Substanz stellen Kontraindikationen dar. Leidet die Patientin gerade unter einer Scheidenentzündung, z.B. durch Pilze, wird der Kontakt der sowieso schon gereizten Schleimhaut mit dem reizenden Gel die Situation meist noch unangenehmer gestalten. In solch einen Fall sollte man auf Verhütungsmethoden, die sich aggressiver Chemikalien bedienen wie eben der Verhütungsschwamm, verzichten. Erst wenn sich die Schleimhaut komplett regeneriert hat ist diese Methode wieder ohne Probleme anzuwenden.

Kosten

Vier Stück kosten um die 10 Euro.